Was ist Hanf ?
Hanf ist eine Pflanze, die zur Familie der Cannabaceae gehört. Hanf wird seit mehr als 10.000 Jahren genutzt und wird in vielen Bereichen eingesetzt. Er kann als Viehfutter, Rohstoff für Produkte wie Textilien, Papier oder sogar Baumaterialien verwendet werden.
Obwohl er von der Spezies Cannabis sativa abstammt, wird Hanf nicht zu Freizeitzwecken verwendet, da er nur sehr geringe Mengen an THC (Tetrahydrocannabinol) enthält. THC ist das Molekül, das für die psychoaktive Wirkung der Pflanze verantwortlich ist. Auf der anderen Seite ist Hanf oft reich an CBD (Cannabidiol). CBD ist das Cannabinoid, das für die therapeutischen Eigenschaften der Pflanze verantwortlich ist. Das ist der Grund, warum CBD bei der Herstellung von Hanfprodukten weit verbreitet ist: CBD-Blüten, Harze, Öle, Nahrungsergänzungsmittel usw.
Aufgrund ihres hohen Nährwerts gelten Hanfsamen als Superfood. Reich an guten Fetten, essentiellen Fettsäuren, Aminosäuren, Proteinen, Vitamin E und Mineralien, sind Hanfsamen besonders interessant als Teil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.
Hanfsamen gelten auch als eine hervorragende Energiequelle.
Cannabis, was ist das ?
Im Gegensatz zu Hanf ist Cannabis ein vielseitigerer Begriff. Er kann für jede Pflanze oder jedes Produkt verwendet werden, das aus der Cannabis Sativa Pflanze gewonnen wird. Hanf ist eine Art von Cannabis, aber wenn wir von Cannabis für den Freizeitgebrauch sprechen, denken wir an Cannabis, das THC enthält. Es wird auch Marihuana genannt.
Alle Cannabissorten enthalten THC, aber der Gehalt ist je nach Pflanze sehr unterschiedlich. Wichtig ist, dass der größte Unterschied zwischen Industriehanf und Freizeit-Cannabis daher der THC-Gehalt ist.
Wie Sie den Unterschied zwischen Industrie- und Freizeit-Cannabis erkennen
Wie man Hanf von Cannabis unterscheiden kann

Die chemische Zusammensetzung
In den meisten europäischen Ländern unterliegt Hanf einer Beschränkung: Der THC-Gehalt der Pflanze darf 0,3% nicht überschreiten. Diese Vorschrift stellt sicher, dass keine potenziell gesundheitsschädlichen psychoaktiven Wirkungen vorhanden sind. Außerdem ist THC eine illegale Substanz, da es als Droge betrachtet wird. Die einzige Möglichkeit, Hanf legal zu machen, besteht daher natürlich darin, die THC-Konzentration auf das Maximum zu begrenzen.
Viele Jahre lang wurde Industriehanf wegen seiner Fasern und Samen angebaut. Aber der hohe CBD-Gehalt macht ihn zur idealen Pflanze für die Herstellung von CBD-Produkten, die sowohl qualitativ als auch legal sind. Cannabis für den Freizeitgebrauch kann dagegen einen viel höheren THC-Gehalt aufweisen, der euphorisierende Wirkungen und das Gefühl, "high" oder "stoned" zu sein, hervorruft."
Der rechtliche Status
Aus rechtlicher Sicht ist es wichtig zu wissen, dass Industriehanf vielen Regeln unterworfen ist. Bis vor einigen Jahren sahen sich die Hanfbauern mit vielen rechtlichen Hindernissen konfrontiert, die es ihnen nicht erlaubten, ihren Beruf unter den bestmöglichen Bedingungen auszuüben. Außerdem ist es in Frankreich und in vielen anderen europäischen Ländern immer noch unmöglich, einige wenige Hanfpflanzen für den Eigenbedarf anzubauen, selbst wenn sie weniger als 0,3% THC enthalten.
In der Europäischen Union müssen sich die Hanfanbauer auf bestimmte Hanfsorten beschränken, die von den Behörden zertifiziert und akzeptiert wurden, weil sie einen THC-Gehalt von weniger als 0,3% garantieren. Die Verkäufer des Saatguts müssen mit offiziellen Unterlagen nachweisen, dass diese Werte eingehalten werden.
Verwendung
Industriehanf hat viele Verwendungsmöglichkeiten, und alle Teile der Pflanze sind nützlich. Er wird seit langem wegen seiner Fasern genutzt und kann zur Herstellung von Textilien, Segeln und Seilen verwendet werden. Die Samen werden wegen ihrer ernährungsphysiologischen Eigenschaften genutzt und die CBD-reichen Blüten wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften.
Cannabis seinerseits wird nur wegen seines hohen THC-Gehalts und seiner psychotropen Wirkung verwendet. Obwohl es in Frankreich illegal ist, ist es in einigen Ländern wie den Niederlanden und den Vereinigten Staaten erlaubt und es scheint, dass der Dialog über seinen Freizeitkonsum eröffnet wird.
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